Parkratsatzung

§ 1 Präambel
Der Parkrat Lindenufer in Spandau versteht sich als Beratungsgremium, das Planung und Umsetzung der öffentlichen Räume durch die Bezirksverwaltung konstruktiv und kritisch begleitet. Es soll ein authentischer Dialog zwischen Bürger/innen und Bezirksamt gepflegt werden, der den Parkrat vor Entscheidungen zu Rate zieht. Somit versteht sich der Parkrat als ein gemeinsam gestalteter Beteilungsprozess im Bezirk, das Bezirksamt und Bürger/innen auf Augenhöhe miteinander verbindet.
Der Wille von Anwohner/innen und Nutzer/innen soll gebündelt artikuliert werden. Der Parkrat Lindenufer versteht sich als ein Gremium, das auf Dauer angelegt ist, das praktisch an den Themen und Flächen rund um das Lindenufer arbeitet.

Den Parkrat bilden Menschen, die sich mit dem Ort identifizieren und/oder sich auskennen, die als Personen mit ihren Anliegen vom Bezirk ernst genommen werden.

Der Parkrat arbeitet ergebnisorientiert, d.h. er ist überparteilich, offen und transparent. In diesem Sinne werden die Treffen und Sitzungen in einem angemessenen Zeitfenster und Rahmen gestaltet. Jede/r Teilnehmer/in ist gehalten sich konstruktiv an der Lösung vor Ort zu beteiligen.

Die Mitglieder des Parkrats sind mit dem Herzen dabei.

§ 2 Ziele für das Lindenufer
Der Parkrat setzt sich für den Erhalt eines sauberen und sicheren Lindenufers ein.

Das Lindenufer soll ein Ort der intergenerativen - barrierefreien Begegnung mit hoher Freizeitqualität und vielen Veranstaltungen sein.

Der Park soll ein offener Raum zur Weiterentwicklung sein, in dem sich auch „unfertige" Räume befinden. Es entsteht ein sich verändernder lebendiger Ort der Erholung und Entspannung für die Menschen in Spandau.

§ 3 Aufgaben
Der Parkrat kommuniziert mit den Anwohner/innen und informiert die Bürger/innen über anstehende Veränderungen und wirkt vermittelnd zwischen Bezirksamt und Bürger/innen. Er stimmt sich mit anderen Bürgerinitiativen und Gremien (Altstadt... Wirtschaft...) ab.

Auf den Sitzungen werden nur konkrete Themen zum Lindenufer und in Verbindung mit der Altstadt Spandau behandelt.

§ 4 Organisatorisches
Einladung: Die Einladung erfolgt durch:________________________ vier Wochen vor der Sitzung.
Der Parkrat trifft sich einmal im Quartal und nach Bedarf, wenn ein konkretes Thema dies erfordert.
Das Protokoll des Parkrats übernimmt:__________________. Das Protokoll hat eine einfache Form und fasst die Empfehlungen des Parkrats mit kurzer Begründung zusammen.
Die Protokolle sind auf der einzurichtenden Homepage; www.lindenufer.de einzustellen und erden dort gesammelt, um Transparenz und Nachvollziehbarkeit herzustellen.
Die Sitzungsleitung des Parkrats wird auf Empfehlung desselben durch eine externe Moderation sichergestellt.

Am Ende jeder Sitzung werden die Themen für die nächste Sitzung festgelegt, Raum, Zeit und Ort bestimmt.
Die Ansprechpartner/innen für den Parkrat sind Freiwillige, die sich bereit erklären, für Anfragen der Medien, des Bezirksamtes und Anwohner/innen zur Verfügung zu stehen.
Feste Ansprechpartner/innen für den Parkrat sind:

§ 5 Beschlussfassung
Der Parkrat fasst keine Beschlüsse, sondern gibt mehrheitliche Empfehlungen an das Bezirksamt. Die Empfehlungen treffen die am Parkrat regelmäßig teilnehmenden Mitglieder.

§ 6 Finanzierung
Die Aktivitäten, die aus dem ehrenamtlichen Engagement der Mitglieder hervorgehen, werden durch das Bezirksamt mittels Microprojektfördergeld gefördert, sofern kein haushaltsrechtlicher Vorbehalt vorliegt. Dazu erarbeitet das Bezirksamt von Spandau einen einfachen Leitfaden zur Finanzierung der Microprojekte.

§ 7 Mitglieder
Mitglied im Parkrat kann jede/r Einwohner/in in Spandau werden, die sich in konstruktiver und demokratischer Weise an den Diskussionen zur Gestaltung des Lindenufers beteiligen möchte.