Unter den Brücken

Planungskonzept Unter der JuliusturmbrückeDie Fläche unter der Juliusturmbrücke wird zu einem mehrfunktionalen Bewegungs- und Durchgangsraum. Die Tennenfläche wird ersetzt durch eine Ortbetonfläche mit Besenstrich.

Unterschiedliche Hügel aus Kunststoff und Edelstahl verbinden die Unterführung mit den angrenzenden Parkflächen. Die kleinen Hügel gleichen Seifenblasen, die bei Kinder und Erwachsenen gleichermaßen beliebt sind. Die Unterführung wird Teil der Gesamtanlage des Lindenufers und bietet gleichzeitig vielfältige Nutzungsangebote.

Ein besonderes Highlight könnte eine Aktionsfläche sein, die vor die Brückenpfeiler gespannt wird. Eine Projektionsfläche könnte für unterschiedliche Nutzungen genutzt werden wie z.B.

  • Aktion Kinder Malwettbewerb (Zielgruppe / Akteure: Kinder)
  • Aktion Street Art Convention (Zielgruppe / Akteure: Jugendliche)
  • Aktion Spandau entdecken (Zielgruppe / Akteure: Touristen, Altstadtbesucher)
  • Aktion Codes für Spandau (Zielgruppe / Akteure: Touristen, Altstadtbesucher)
  • Aktion Open Air Brückenkino (Zielgruppe / Akteure: Touristen, Altstadtbesucher, Anwohner)

Visualisierung Unter der JuliustumbrückeDie verkehrs- und sichterheitstechnischen Anforderungen für eine Projektionswand werden derzeit geprüft.

 

Ausgrabung unter der Juliustumbrücke

Bei den im Dezember 2013 begonnen Erdbaumaßnahmen, stieß die Baufirma auf ein flächig erhaltenes Feldsteinpflaster. Wegen der ungeklärten Zeitstellung des Pflasters wurde durch das Landesdenkmalamt Berlin eine archäologische Dokumentation des Befundes beauflagt, die.die Firma ALTUM durchführte.

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Einblicke durch den Bauzaun

Mätz 2014 - die Bauarbeiten unter der Juliusturmbrücke gehen weiter.

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Beleuchtung

Nutzungskonzepte AktionsflächenWichtige Voraussetzung zur Qualifizierung der Flächen unter den Brücken ist die Verbesserung der Beleuchtung.

Sie dient in erster Linie der Beseitigung von Angsträumen. Aufgrund der niedrig lagernden und breiten Brückenkonstruktion sind die Radwegefläche und die Seitenbereiche bis zum Endauflager so auszuleuchten, das Angsträumen entgegengewirkt wird.

Derzeit werden 2 Varianten geprüft.

Variante 1:

Neu installierte und verkabelte Strahler in den Deckenfeldern der Juliusturmbrücke betonen die Bewegungsflächen sowie den Geh- und Radweg am Wasser.

Die Strahler ersetzen die Mastleuchten unter der Brücke und bieten eine große Vielfalt an Beleuchtungsmöglichkeiten. Der Boden unter der Brücke wird mit kontrastreichen Spots inszeniert.

Die Deckenleuchten strahlen nach unten und zur Seite. Durch entsprechende Optiken kann ein eher gleichmäßiger oder sehr kontrastreicher Eindruck des Bodens entstehen. Durch Integration der Beleuchtung in die Brückenkonstruktion werden die Beleuchtungspunkte weiter von den Verkehrsflächen abgerückt und somit weniger anfällig für Vandalismus.

Variante 2:

Die Mastleuchten entlang des Havel-Radweges werden durch neue, energiesparende Lampen ersetzt.