Erweiterung  Mahnmal

mahnmal

Das Mahnmal am Lindenufer wurde 1989 errichtet und erinnert an die Spandauer Synagoge. Sie stand am Lindenufer/Ecke Kammerstraße und wurde in der Pogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 durch Brandstiftung zerstört. Die Ruine wurde wahrscheinlich 1942 abgetragen.

Am 9. November 2008, 70 Jahre nach den Novemberpogromen entstand die Idee, Steine mit den Namen der deportierten Spandauer/innen am Mahnmal Lindenufer niederzulegen. Die Architekten Golan + Zareh entwickelten hierfür die Idee einer ergänzenden Rundmauer.

„Jeder Mensch hat einen Namen“ – unter diesem Motto wurde das Mahnmal 2012 um eine Namensmauer ergänzt. Die eingefügten Namenssteine erinnern an die während der Naziherrschaft deportierten und ermordeten Spandauer Bürgerinnen und Bürger jüdischer Herkunft.

Am 9. November 2012 Uhr wurde die Erweiterung des Mahnmals eingeweiht. In einem sanft ansteigenden Bogen erhebt sich nun eine Ziegelsteinmauer mit den Namen aller 115 bisher bekannten Opfer.

Am 9. November 2013 wird zusätzlich eine Plakat-Stele mit ausführlichen Informationen aufgestellt.

Diese Informationen können Sie pdf-iconhier nachlesen.